Helene Lange - Nationalistin, Feministin, Demokratin

Kategorie
Unsere Veranstaltungen
Datum
Dienstag, 7 November 19:30
Veranstaltungsort
Forum St. Peter

Helene Lange - Foto: Stadtmuseum OldenburgDie in Oldenburg geborene Frauenrechtlerin erzählt ihre Geschichte – zwischen Revolutionen, Kriegen, dem Kampf der Frauen um gesellschaftliche Veränderungen und dem ganz privaten Leben. Helene Lange hielt die Mehrheit der deutschen Männer noch nicht reif für eine Gesellschaft mit gleichberechtigten Männern und Frauen. Sie nahm im I. Weltkrieg den Tod unzähliger junger Männer in Kauf, um das „deutsche Vaterland zu verteidigen“ - und ächtete Jahre später Krieg als unmenschliches und ungeeignetes Mittel zur Konfliktlösung. Sie „lebte“ für die Verbesserung der Bildung und Ausbildung für Mädchen und Frauen und ermöglichte den ersten Frauen in Deutschland das Abitur. Sie gebrauchte auch öffentlich klare Worte gegenüber Menschen, die ihren Vorstellungen einer geschlechterdemokratischen Gesellschaft widersprachen.  Sie war eine kritische Beobachterin der Weimarer Republik, nahm eine elitäre Haltung gegenüber der proletarischen Linken ein und verzweifelte am Erstarken der rechten und monarchietreuen Kräfte. Sie entschied sich immer für Lebensgemeinschaften mit Frauen und liebte es zu Hause „… abends …noch ein, zwei Lieder zu singen.“

Ein Lebenslauf in Helene Langes eigenen Worten vorgetragen von Kammerschauspielerin Elfi Hoppe.

(Foto: Stadtmuseum Oldenburg)

 
 

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  • Dienstag, 7 November 19:30